Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie e.V.

Orthopädische Rheumatologie

Die meisten rheumatischen Erkrankungen bedürfen einer langfristigen ärztlichen Überwachung zur Anpassung der Therapie an die jeweilige Aktivität der Erkrankung.
Dabei erfordert die Behandlung von Patienten, die an rheumatischen Erkrankungen leiden, eine Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Orthopädische Rheumatologen erstellen gemeinsam mit rheumatologischen Internisten, Physiotherapeuten (d.h. Krankengymnasten/-innen, medizinischen Bademeister/-innen, medizinische Masseure/-innen), Ergotherapeuten/-innen (d.h. Beschäftigungstherapeuten) und Sozialarbeitern einen Therapieplan, der den wechselnden Krankheitsumständen angepaßt wird.


Die Orthopädische Rheumatologie, auch kurz Rheumaorthopädie genannt, beschäftigt sich mit der Behandlung der Auswirkung rheumatischer Erkrankungen auf den Bewegungsapparat. In der Folge rheumatischer Erkrankungen können auch lokale Gewebszerstörungen auftreten. Davon betroffen sind z.B. Kraftüberträger wie Gelenke und Sehnen. Unbehandelt führen derartige Zerstörungsprozesse zu Funktionsverlusten des Bewegungsapparates, und in ausgeprägten Fällen zur Invalidität des Betroffenen.
Das Ziel einer orthopädisch-rheumatologischen Therapie ist zuerst die Vermeidung eines solchen Funktionsverlustes durch geeignete lokale (d.h. am Ort der Entzündung einsetzende) vorbeugende Maßnahmen.
Ist ein derartiger Funktionsverlust bereits eingetreten, muß durch einen operativen Eingriff die Gelenkfunktion wiederhergestellt werden.
Vielfältige Behandlungsformen (konservative und operative) werden eingesetzt.


Unter dem Begriff "konservative Behandlungen" werden alle nicht operativen Therapien, wie die medikamentösen, physikalischen und psychologischen Therapien zusammengefasst.

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